Entwicklungen

Mit der Wahl von Kai Wiese zum hauptamtlichen Bürgermeister, Anfang der 2000er Jahre, begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte von Besserstein in Holstein am Kantensee. Die Einwohner von Besserstein merkten nach wenigen Monaten seiner Amtszeit, dass der neue Bürgermeister ein Profi war. Er gehörte keiner politischen Partei an und war sehr demokratisch eingestellt.

…Gemeinderäte

Die Gemeindevertreter der Oppositionspartei hatten bei der letzten Kommunalwahl viele Stimmen verloren. Die Fraktion der Linken verfügte nicht mehr über eine Mehrheit und stand nicht mehr in einer Pattsituation anderen Oppositionsparteien gegenüber. Früher entschieden dann die jeweiligen Bürgermeister mit ihrer Stimme über anstehende Abstimmungen. Das war vorbei! Die linke Oppositionspartei erzielte mit ihrer oft rückwärtsgewandten Einstellung: „Wat de Buer nich kennt, dat frett he nich … (* frei übersetzt: Bauern in Besserstein haben immer recht, auch wenn es nicht stimmt!“) keine Stimmenmehrheit mehr im Gemeinderat.

…zwei Stänkerer melden sich zu Wort

ViNur zwei Stänkerer meldeten sich stets zu Wort. Es waren Frank Rehpenn und Wichtigtuer Paul Schließer, die für ihre rückwärtsgewandten Ansichten bekannt waren. Schließer war erst seit der letzten Wahl Gemeinderat. Viele in Besserstein hatten sich über seine Wahl gewundert und kommentiert: „Das bekommt dem Spießer bestimmt nicht gut. Jetzt hat er kaum noch Zeit Nachbarn zu beobachten, wenn er zuhause hinter seiner Gardine steht.“ Die Kommentare von Dorfbewohnern über Rehpenn waren nach seiner Wahl zum Gemeinderat merkwürdig: „Hat er als Handwerksmeister nichts Besseres zu tun? Oder geht ihm das Gezeter seiner „Alten“ „auf den Wecker“?“

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